Die Glücksformel

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Gibt es eine Glücksformel – vielleicht so ähnlich wie Einsteins Relativitätstheorie? Nun, Glück ist kein Naturgesetz, doch zumindest ist es relativ. Unsere Glücksgefühle hängen also nicht nur von der Außenwelt ab, sondern auch von uns als Betrachter der Welt: Unseren Erfahrungen, Interpretationen, Denkmustern und unserer Persönlichkeit. Zahlreiche psychologische Studien haben diese Prozesse unter die Lupe genommen.

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  Das „Glückseck“      © Tobias Grieb, 2018     

Auf diesen Studien und dem psychologischen Entstehungsmodell von Emotionen basiert das „Glückseck“, das für mich die wissenschaftliche Basis für ein erfolgreiches Glückscoaching darstellt. Dieses Glücksmodell verbindet die drei wichtigsten Elemente, über die wir unser Wohlbefinden steigern können: unsere (Arbeits-) Umwelt, unseren Geist und unseren Körper.

 

 

weltkugel1) Unsere Arbeitsumwelt: Auch wenn jeder von uns etwas unterschiedliche Denkmuster zeigt, gibt es in unserem Arbeitsumfeld Faktoren, die den meisten Menschen zuverlässig Glücksmomente bescheren. Diese Faktoren können wir selbst beeinflussen. Sosind unsere Mitmenschen und die Beziehung zu ihnen ein zentraler Glückshebel. Weitere Glückszutaten unserer Umwelt sind beispielsweise erfüllende Aufgaben, persönlicher Fortschritt, räumliche Faktoren und zu uns passende Arbeitsabläufe.

gehirn2) Unser Geist: Die selektive Wahrnehmung und individuelle Interpretation unserer Umwelt beeinflusst unser Glück maßgeblich. Jeder von uns kennt Menschen, die alles schwarz malen und andere, die sich scheinbar grundsätzlich unaufghaltsam fühlen. Dies sind Denkmuster – sogenannte Glaubenssätze – die wir seit der Kindheit über Erfahrungen erlernt haben. Neurowissenschaftliche Studien zur Neuroplastizität unseres Gehirns zeigen jedoch: Wir können unsere Denkmuster umprogramieren. Die richtigen Mentaltechniken ermöglichen uns beispielweise einen optimistischeren Blick auf die Arbeit, einen besseren Umgang mit Stress oder unangenehmen Gefühlen und die willentliche Steuerung von Glückszuständen.

körper3) Unser Körper: Das letzte Glückselement ist unser eigener Körper. Wir vergessen oft, dass Glücksbotenstoffe wie Serotonin und Dopamin einem biologischen Prozess unterliegen und durch den Körper beeinflussbar sind: Bewegung, Atemtechniken, und die richtige Ernährung am Arbeitsplatz sind nur einige Beispiele, wie wir auf unsere physiologischen Glücksprozesse Einfluss nehmen können.

Dies ist nur ein Auszug der Möglichkeiten, die uns die moderne Glücksforschung aufzeigt. Welche Faktoren für dich die wichtigsten sind und wie diese ausgestaltet werden müssen, damit auch du Glück und Erfüllung in deiner Arbeit erreichst, hängt von deiner Person und Situation ab. Für eine maßgeschneiderte Entwicklung deiner individuellen Glücksformel kann ein Coaching hilfreich sein. Mehr zu meinem Coaching Angebot, findest du hier.

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